Imaginary Chambers / Ensemble LUX:NM / Heike Gallmeier
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Imaginary Chambers – ein interdisziplinäres Konzert Ensemble LUX:NM / Heike Gallmeier – Installation Imaginary Chambersist eine künstlerische Expedition an
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Imaginary Chambers – ein interdisziplinäres Konzert
Ensemble LUX:NM / Heike Gallmeier – Installation
Imaginary Chambers
ist eine künstlerische Expedition an der Schnittstelle von Musik, Raum und Wahrnehmung, die im Zitat von Franz X. Baier ihren Ausgangspunkt nimmt: „Unser Lebensraum besteht aus mehr als nur einem Raum. Unser Lebensraum ist ein Raum im Raum, im Raum…“ – ein Gedankenexperiment über die Vielschichtigkeit des Raums. Das Konzert lädt ein, die Übergänge zwischen akustischen, visuellen und geistigen Räumen zu erkunden und so eine neue, ganzheitliche Erfahrung zu schaffen. „Imaginary Chambers“ hinterfragt die traditionelle Konzertform und eröffnet einen Raum, in dem Musik nicht nur gehört, sondern in all ihren Dimensionen erlebbar wird. Heike Gallmeiers Installation verwandelt den Raum in eine lebendige Skulptur, die sich ständig entfaltet und in direkten Dialog mit der Musik tritt. Der Raum selbst wird zum Akteur, der das Klangereignis in neue Dimensionen führt. Diese Symbiose aus moderner Musik und avantgardistischer Projektionskunst schafft eine interaktive Wahrnehmung, die den Raum als lebendigen, integralen Bestandteil des künstlerischen Erlebnisses in den Mittelpunkt stellt. „Imaginary Chambers“ sprengt die Grenzen zwischen den Disziplinen und definiert den Raum als lebendiges, sich wandelndes Kunstwerk neu.
Mit Werken von Bernhard Lang, Georgia Koumará, Mirela Ivičević u.a.
Ensemble LUX:NM
Seit 15 Jahren leistet das Ensemble LUX:NM einen signifikanten Beitrag zur Neuen Musik in Bezug auf Besetzung, Klanglichkeit und Ästhetik. Ein Rezensent beschrieb das Ensemble treffend mit den Worten „Licht, Raubkatze und Luxus“, eine Charakterisierung, die das Selbstverständnis des Ensembles präzise erfasst: Das Symbol der Raubkatze steht für die kontinuierliche Neugierde auf Neues, „LUX“ verweist auf die Beleuchtungsstärke und hebt die ästhetische Freiheit des Ensembles hervor, alle Facetten der Neuen Musik auszuloten.LUX:NM versteht sich als Initiatorin und Entwicklerin neuer Konzepte in der Neuen Musik. Die Ensemblemitglieder komponieren, improvisieren, interpretieren und kuratieren – künstlerisch-kreatives Arbeiten steht im Zentrum des kollektiven Selbstverständnisses. Die intensive kammermusikalische Arbeit ermöglicht interdisziplinäre und interkulturelle Projekte, in denen neben bestehenden Werken vor allem neue Kompositionen und Formate initiiert werden.
Als gefragte und international ausgezeichnete Musikerinnen sind die Instrumentalistinnen des Ensembles regelmäßig auf internationalen Konzertbühnen und Festivals zu Gast. Mit eigenen Produktionen setzt das Ensemble thematische Akzente, u. a. mit Fluxus reloaded (F)LUX:NM (in Kooperation mit der Staatsoper Berlin), DARK LUX (Hörstück mit Musik von Gordon Kampe), Antigone Exp. N° 2 (immersives Musiktheater/Augmented Reality nach T. Traetta) und Epilog:Abriss (Musiktheaterperformance mit Musik von Andrej Koroliov, Regie: Heinrich Horwitz). Seit 2023 gestaltet LUX:NM gemeinsam mit dem Skulpturverein Berlin mit Pulses & Proteins eine eigene Konzertreihe für Skulptur und zeitgenössische Musik und etabliert seit 2024 die Reihe für Improvisation nets-loops-cells.
Für seine Veröffentlichungen wurde LUX:NM mehrfach ausgezeichnet, so das Album LUXUS auf der Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik.
www.luxnewmusic.de
Ruth Velten Saxophon
Rike Huy Trompete
Florian Juncker Posaune
Silke Lange Akkordeon
Neus Estarellas Calderón Klavier und Syntheziser
Beate Altenburg Violoncello
Zoé Cartier Violoncello
Lukas Böhm Schlagwerk
Martin Offik Klangregie
Heike Gallmeier
lebt und arbeitet in ihrer Geburtsstadt Berlin. Die Künstlerin ist Filmemacherin und Bühnenbildnerin, kombiniert Installationen, Fotografie und Malerei. Sie erhielt ihre Ausbildung an den Kunsthochschulen in Berlin Weißensee und in Mainz und war – nach verschiedenen Lehraufträgen – Gastprofessorin an der Berliner UdK; seit 2021 ist sie Professorin an der Hochschule Pforzheim. Seit hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, präsentierte sich bei vielen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland und fertigte Bühnenbilder für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und das Schauspiel Stuttgart.
Gefördert durch:
Musikfonds. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Ernst von Siemens Musikstiftung

