im FLUSS ~

GERÄUSCHKULISSE

 4 elektroakustische Konzerte in Stereo und Surround / 26.10.2024

Was ist das Wesen des Flusses? Was verbindet er? Was verbindet der Mensch mit ihm? Und wie können wir die oft unsichtbaren Beziehungen zwischen Mensch und Natur akustisch erfahrbar machen? In einer musikalischen Soiree präsentieren fünf KünstlerInnen ihre persönliche, künstlerische und teilweise wissenschaftlich inspirierte Annäherung an das Phänomen Fluss. Diese in Form, Ansatz und Ausdrucksmitteln vielfältigen Werke, einige speziell für elektroakustische Surround-Konzerte geschaffen, laden das Publikum ein, in die klangliche Bestandsaufnahme FLUSS einzutauchen: Sei es als grenzüberschreitendes Objekt, als historischer Ohrenzeuge einer ehemaligen Militärregion, als Spiegel gesellschaftlicher Bewegungen und Entscheidungen, oder als kritische Neuinterpretation von Smetanas Moldau. Im Anschluss an jedes Werk findet ein offenes Publikumsgespräch mit den anwesenden KünstlerInnen statt.

Werke einzeln + Running Order


Elbe-Labe als Sonic Hyperobject
Polina Khatsenka,
18:00
Das Ambisonic Intro thematisiert den Fluss als transzendierendes Hyperobjekt, das nationale Identitäten und individuelle Wahrnehmungen überschreitet. Mit 15 KlangkünstlerInnen aus Tschechien und Deutschland, die zeitgleich Aufnahmen entlang der Elbe gemacht haben, schafft Khatsenka eine raumzeitlich durchdringende Komposition, die durch die Bewegung des Publikums individuell erlebbar wird.

Nukleare Pforte: Mimoň (Ploučnice)
Grit Ruhland & Konrad Behr
19:00
Die Komposition porträtiert die Militärregion Ralsko akustisch aus der Perspektive des Wassers und folgt dessen Weg vom in Sanierung befindlichen Uranabbaugebiet bis zum ehemaligen Truppenübungsplatz, mit dem Fluss Ploučnice im Mittelpunkt. Durch eine Mischung aus Hydrophon- und Field-Recording-Aufnahmen entsteht eine Klangcollage, die die Spannung zwischen Idylle und nuklearer Bedrohung hörbar macht.

Stream
Leon Goltermann
19:30
Das Werk erkundet abstrakte Eigenschaften vom Fluss und erschafft ohne klassische Instrumente oder reale Flussaufnahmen Klangbilder, die Masse, Strömung und Teilung widerspiegeln. Flüsse erscheinen in Goltermanns Stück sowohl als entspannende als auch bedrohliche Phänomene, und werden hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Rolle überprüft. Die Fixed Media Komposition nutzt die 32.2-Kanal-Surround-Anlage, um diese Ansätze akustisch erfahrbar zu machen.

Die Moldau – Ein Aufnahmezustand
La Pesch
20:00
Inspiriert von Smetanas sinfonischem Gedicht unternimmt La Pesch zusammen mit ihrem Hund eine akustische Reise von den Quellflüssen bis zur Mündung der Moldau. Dabei konfrontiert sie die romantische Idylle des Originals mit der Realität eines sich verändernden Flusses. Zwischen naturalistischen Feldaufnahmen und künstlerischen Interpretationen entsteht ein vielschichtiges Porträt – Vom Fluss? Von ihr? Eines Zustands?

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