Jessica Ekomane / Jana Irmert

3D Audio Konzert der Reihe swim / 14.09.24

swim 2024

Mit der Reihe swim (spatial works and immersive music) lädt das ZiMMT 2024 ein, musikalische Gewohnheiten über Bord zu werfen. Neun Konzerte und drei Klanginstallationen, die eine Brücke zwischen etlichen Genres schlagen, stellen uns vor neue Fragen. Ein breites Spektrum musikalischer Ausdrucksformen aus verschiedenen Genres wird in immersive, raumgreifende Erlebnisse integriert.

15 ganz unterschiedliche lokale und internationale Künstler:innen sind Teil von swim. Ihre Arbeiten reichen von vielschichtig komponierten elektroakustischen Werken bis zu experimentellen Ansätzen, die in der Ästhetik der Clubmusik wurzeln. swim verschmilzt unterschiedliche Klangwelten und lässt radikale Ansätze von Musikproduktion und Aufführung fragend auf herkömmliche Vorstellungen prallen. Was ist eine Live-Performance? Welche technischen Mittel kommen dabei zum Einsatz und wie erweitern sie den musikalischen Ausdruck? Was geschieht mit der Rolle des Publikums, wenn es in einer immersiven Performance in virtuelle Klangwelten eintaucht?

Auch Ideen davon, was ein Instrument ist, werden dekonstruiert und bekannte Instrumente auf ungewöhnliche Art eingesetzt.

In dreitägigen Microresidencies können die Musiker:innen ihre Arbeiten vor Ort mit 3D Audio Technologie entwickeln und dabei neue Ansätze ausprobieren. Alle Konzerte werden in hoher Qualität mit binauralem Audio live gestreamt – für ein raumgreifendes Erlebnis, vor Ort und überall.

Jessica Ekomane

Jessica Ekomane ist eine in Frankreich geborene und in Berlin lebende elektronische Musikerin und Klangkünstlerin. Sie schafft Situationen, in denen Klang als transformatives Element für den Raum und das Publikum wirkt. Ihre quadrophonen Performances, die sich durch ihren physischen Affekt auszeichnen, suchen in der Wechselwirkung von Psychoakustik, der Wahrnehmung von rhythmischen Strukturen und dem Zusammenspiel von Geräuschen und Melodien einen kathartischen Effekt. Ihre sich ständig verändernden und immersiven Klanglandschaften wurzeln in Fragen wie dem Verhältnis zwischen individueller Wahrnehmung und kollektiver Dynamik oder der Erforschung von Hörerwartungen und deren gesellschaftlichen Wurzeln. Ihre erste LP Multivocal erschien 2019 auf Important Records und entstand aus einem Projekt für ein Sleeping Event zur Ars Electronica. Seitdem wurde ihre Arbeit auf zahlreichen Festivals, Venues und Museen weltweit präsentiert, wie dem Hamburger Bahnhof, Reina Sofia, Art Basel oder dem CTM Festival.

Jana Irmert

Jana Irmert ist eine in Berlin lebende Klangkünstlerin und Komponistin, die zwischen Raumkomposition, Filmsoundtracks und Live-Performance arbeitet und dabei oft die Grenze zwischen musikalischem Klang und Geräusch durch ausgedehnte Experimente mit Field Recordings auslotet. In Zeiten der ökologischen Krise erforscht sie Zeitlichkeit und Unbeständigkeit und schafft atmosphärische audiovisuelle und klangliche Räume, die mit (Dis-)Harmonie arbeiten und so die unvollkommene Gegenwartswelt spiegeln. Ihre Musik wurde bei Fabrique Records, Important Records und Longform Editions veröffentlicht. Sie ist live auf Festivals und Veranstaltungsorten wie dem Berlin Atonal, GRM in Paris, Extreme Chill Festival in Reykjavik und dem blurred edges festival Hamburg aufgetreten.

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