Ioana Vreme Moser · Mineral Veins. Fluid Computers
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Ioana Vreme Moser · Mineral Veins. Fluid Computers Transistoren werden immer kleiner, Computer werden zu Supercomputern. Die Ausstellung hält den
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Ioana Vreme Moser · Mineral Veins. Fluid Computers
Transistoren werden immer kleiner, Computer werden zu Supercomputern. Die Ausstellung hält den Ursprüngen der Computerhardware einen Spiegel vor und zeigt zwei parallele Entwicklungen auf. Vom ersten zufälligen Minenbrand bis zum ersten elektronisch erzeugten Ton eröffnet die Installation die faszinierende Geschichte der strahlungsempfindlichen Minerale, der Vorläufer der elektronischen Transistoren, die mit menschlichem Versagen, Toxizität und Umweltbelastungen verbunden sind. Zinkit, Galenas und Pyrite schreien“ bei der aufmerksamen, aber instabilen Berührung einer Nadel auf, um den Moment wiederzugeben, in dem alles begann. Elektrizität und kristalline Formationen schaffen eine Klanglandschaft aus sich entwickelnden Geräuschen. Fluid Memory“ wirbelt und pulsiert fast trotzig gegen diese archaischen Transistoren. Hier wird Wasser zum Rechenmedium, und Formen, die von der hydropneumatischen Steuerung inspiriert sind, führen es durch ihr Inneres und folgen dabei natürlichen Rhythmen. Die Fluidik ist eine in der Geschichte verlorene Technologie. Ähnlich wie ihr mineralisches Gegenstück, die Elektronik, baut die Fluidik Schaltkreise für die Datenverarbeitung auf. Fluid Memory zeigt eine anachronistische Anordnung von Fluidik-Transistoren, die in einer Rückkopplungsschleife Informationen schreiben, speichern und wieder schreiben und dabei in jedem Zyklus Muster von Fluidik-Bewegungen und Klängen erzeugen.
Transistors become tinier, computers become supercomputers, the exhibition sets up a mirror that reflects the origins of computational hardware revealing two parallel trajectories. From the first accidental mine fire to the first electronically generated sound, the installation opens the fascinating history of radiosensitive minerals, the predecessors of electronic transistors entangled with human error, toxicity and environmental disruptions. Zincite, Galenas and Pyrites scream’ at the attentive, yet unstable touch of a needle to voice the moment where it all began. Electricity and crystalline formations create a soundscape of evolving noises. “Fluid Memory“ swirls and pulses almost in defiance to these archaic transistors. Here water becomes the computational medium and forms inspired from fluidic hydro-pneumatic control guide it through their insides following natural rhythms. Fluidics is a technology lost in history. Much like its mineral counterpart, electronics, fluidics builds circuits for computing. Fluid Memory discloses an anachronistic array of fluidic transistors placed in a feedback loop, writing, storing and re-writing bits of information, generating patterns of fluidic movement and sound in each cycle.
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Öffnungszeiten:
DI – FR: 17 – 20 Uhr / SA + SO: 14 – 20 Uhr
Führungen: SA + SO 16 Uhr
Eintritt: 5-10 € (MI Eintritt frei)