Robert Lippok

Robert Lippok lotet seit über vier Jahrzehnten die äußersten Grenzen der Kunst aus. Sein Hintergrund in der Kostümabteilung der Deutschen Staatsoper in Berlin, sein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sowie die wegweisenden Bandprojekte Ornament und Verbrechen (1983) und To Rococo Rot (1995–2014) prägten eine transversale Praxis, die Musikkomposition, bildende Kunst, Bühnenbild, Performance und Kostümdesign umfasst. Durch Experimente mit einer großen Bandbreite an Musiktechnologien, gefundenen Objekten und selbstgebauten Instrumenten überschreiten Lippoks Arbeiten – ob Album oder interaktive Installation – stets die bloße Selbstexpression und beschäftigen sich mit der Rolle von Kunst als raumformende und architektonische Praxis. Im Laufe der Jahre wurden seine Werke unter anderem im Palais de Tokyo, in der Neuen Nationalgalerie, im Hamburger Bahnhof, im Künstlerhaus Bethanien, im Haus der Kunst in München, im Gropius Bau sowie auf der 60. Biennale von Venedig gezeigt.

Anushka Chkheidze

Anushka Chkheidze, geboren 1997, ist eine georgische Künstlerin. Aufgewachsen im kleinen Dorf Kharagauli begann sie im Alter von 11 Jahren in einem Chor zu singen – eine Zeit, die sie selbst als magisch beschreibt. Sie ist überzeugt, dass ihre Kindheit einen starken Einfluss auf ihre Musik hatte. Im Januar 2019 veröffentlichte sie ihre ersten Tracks auf der Compilation Sleepers Poets Scientists, kuratiert von Natalie Beridze, gefolgt von ihrem Debütalbum Halfie im April 2020. Ihr zweites Album Move 20–21 entstand während der Pandemie und thematisiert das Fehlen von physischer Bewegung und sozialer Interaktion..Unmittelbar nach einer Residency in Berlin im Rahmen des Goethe-Nachwuchsprogramms in Zusammenarbeit mit dem Pop-Kultur Festival 2022 begann sie ein zweijähriges Masterstudium im Fach Music Design an der Utrecht School of the Arts (HKU) in den Niederlanden. Chkheidze arbeitet weiterhin mit Chören zusammen, was unter anderem zu einem Kompositionsauftrag für den renommierten Gori Women’s Choir in Georgien beim schweizerisch-georgischen Festival Close Encounters führte.

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