Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie
Beim sens Festival 2026 steht der Geschmackssinn im Zentrum multisensorischer Kunst. Als kulturelles und körperliches Phänomen verbindet der Geschmackssinn Erinnerung, Identität und Emotion und steht in engem Austausch mit allen anderen Sinnen. In Ausstellungen, Performances und Workshops erforscht das Festival den Geschmack als ästhetische und wissenschaftliche Kategorie und schafft immersive Erlebnisse an der Schnittstelle von Kunst, Musik, Technologie und Wissenschaft.
Timetable
DAY 1 (25.11.)
ab 18:00
DAY 2 (26.11.)
18:00
ab 20:00
DAY 3 (27.11.)
13:00–15:00
18:00
ab 20:00
DAY 4 (28.11.)
14:00–16:00
18:00
ab 20:00
DAY 5 (29.11.)
16:00–20:00
Ausstellung
DAY 6–8
16:00–20:00
Ausstellung
Tickets & Preise
Festival Pass
das Ticket für alle Konzerte, Performances, Vorträge & Ausstellung.
• Full Festival 45€
• Early Bird Ticket: 36€ (bis zum 28. Oktober verfügbar)
Ausstellung
8€ (regulär)
5€ (ermäßigt)
12€ (soli)
Opening (27.11.)
Feierliche Eröffnung mit Panel Diskussion & Konzert
5€
taste [ˈtastə]
Lorum Ipsum
Ausstellung
25.11. — 02.12.
more infos coming soon
Artists:
- tba
- tba
- tba
- tba
- tba
Öffnungszeiten:
Vernissage am 25.11. / 18:00
So (29.11.) – Mi (2.12.)
16:00 – 20:00
Workshops & Vorträge
Lorum Ipsum Lorum Ipsum
Workshops
- … – 28.11. / 13 – 14 Uhr
- … – 29.11. / 14 – 18 Uhr
Vorträge
- … – 27.11. / 17 Uhr
- … – 28.11. / 18 Uhr
Performances
Line Up:
Jasmine Parsley
Aftertaste (Workshop)
Aftertaste ist ein Happening, das urbane Räume durch die Perspektive essbarer Pflanzen erkundet. Gemeinsam gehen wir auf einen Spaziergang, bestimmen und sammeln spontan wachsende und kultivierte Pflanzen und lesen den Stadtraum anhand seiner sozialen und kulturellen Prägungen, Bodenbeschaffenheit, Nährstoffe, Giftstoffe und mehr-als-menschlichen Mitbewohner*innen. Anschließend werden die Pflanzen gemeinsam zubereitet, gekocht und gemeinsam gegessen. Durch Sammeln, Schmecken und Kochen hinterfragen wir kulturelle Hierarchien und entdecken vertraute Räume neu.
Jasmine Parsley: In Berlin lebende Künstler:in Jasmine Parsley (they/them) untersucht, wie Orte durch Vegetation gelesen, de- und rekonstruiert sowie neu gedacht werden können. Mit einem Master in Architektur von der Universität der Künste Berlin versteht Jasmine Architektur als performative Praxis mit transformativem Potenzial. Essen, insbesondere spontan wachsende Pflanzen und Unkräuter, spielt eine zentrale Rolle. Die kollaborative und intersektionale Praxis umfasst Dinner, Spaziergänge, Workshops, Happenings, Performances und Texte.
Foto: Cornelia Kastelan
Sandy Chamoun
(Performance • 26.11.)
Sandy Chamoun ist Sängerin, Performerin, Schauspielerin und Soundkünstlerin aus Beirut. Ihre Arbeit greift auf arabische Volkstraditionen zurück und setzt sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander. Seit 2013 ist sie in Musik und Theater aktiv, unter anderem in langjährigen Kooperationen mit Metro Al Madina. Sie ist Gründungsmitglied von The Great Departed und Mitglied von SANAM. Zu ihren Soloarbeiten gehören Siret El Roeb, FATA17OCT und GHADR. Als Sounddesignerin arbeitet sie für Film und Podcasts; 2025 präsentierte sie eine Soundinstallation bei der Sharjah Biennale. Ihr neues Soloalbum SAWT EL DOUMOUH erschien im Juni 2026.
Foto: …
Siôn Parkinson
Stink Music (Performance • 27.11.)
Kann Klang stinken? In Stink Music verbindet Siôn Parkinson Stimme, Synthesizer und live Spatial Audio, den Sounddesigner Sam Annand speziell für die 32-Lautsprecher-Installation von ZiMMT entwickelt hat. Die Performance erschafft eine feuchte, pilzreiche Atmosphäre zwischen Klang und Geruch, Sludge Rock und Vaporwave. Inspiriert vom Stinkmorchel tritt Parkinson in einem skulpturalen Kostüm des englischen Designers Matty Bovan auf und verwandelt Geruch und Erscheinung des Pilzes in einen theatralischen Sirenengesang.
Siôn Parkinson ist ein schottischer Künstler, Komponist und Performer. In seiner Arbeit erforscht er mit Gesang, Kostüm und Live-Performance die sinnliche und emotionale Welt von Dingen und ihren Rückständen sowie von dem, was Dinge hinterlassen. Er interessiert sich für abjekte Materialien und marginalisiertes Wissen und hat Performances, Filme und Bücher über Pilzgerüche, Phantomgerüche, Haare und Flecken entwickelt. Sein Buch Stinkhorn untersucht die Kulturgeschichte des Stinkmorchels und ihre Verbindung zu Hören und Musik. Derzeit arbeitet er an einem neuen Buch und Musical über die Farbe Braun.
Foto: Donald Milne
Jan Jelinek
(Performance)
Jan Jelinek
Foto: Nikin Nagewadia
Deufels Küche
(Dinner-Event • 28.11.)
Foto: Deufels Küche
Marije Vogelzang
MIND MOUTH audio tasting
Foto: Marije Vogelzang
Dr. masharu
Foto: Thomas Lenden
Eine Produktion des ZiMMT e.V. 2026